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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese AGB regeln die Nutzung der KIDO-Plattform durch Kursanbieter (Schulen).

§ 1 Geltungsbereich

KIDO stellt eine SaaS-Plattform bereit, über die Schulen ihre Kurse verwalten und Buchungsanfragen erhalten können. Diese AGB gelten für alle Vertragsverhältnisse zwischen KIDO und den Schulen.

§ 2 Registrierung & Konto

Die Registrierung ist nur für volljährige, geschäftsfähige Personen mit gewerblicher Tätigkeit in Deutschland möglich. Wahrheitsgemäße Angaben sind zu machen. Das Konto ist nicht übertragbar.

§ 3 Vergütung

Während der Trial-Phase (14 Tage) ist die Nutzung kostenlos. Danach gilt das jeweilige Abo-Modell. Provisionen für Zahlungen über Stripe Connect werden direkt von Stripe berechnet.

§ 4 Vertragsdauer & Kündigung

Der Vertrag läuft monatlich. Beide Seiten können jederzeit zum Monatsende kündigen. Konto-Löschung über Einstellungen → Konto löschen.

§ 5 Haftung

KIDO haftet uneingeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haftet KIDO nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. KIDO ist als reine Vermittlungsplattform tätig — Verträge über Kursangebote kommen unmittelbar zwischen Schule und Eltern zustande; eine Haftung für die Erbringung der Kursleistung durch die Schule wird nicht übernommen.

§ 6 Gerichtsstand & anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Frankfurt am Main, sofern der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

§ 7 Widerrufsrecht

Da KIDO ausschließlich Verträge mit gewerblich tätigen Schulen schließt, besteht kein verbraucherrechtliches Widerrufsrecht im Sinne der §§ 312g, 355 BGB. Für Eltern als Endnutzer der Plattform: Verträge über Kursanmeldungen kommen unmittelbar mit der jeweiligen Schule zustande — Widerrufs- und Rückerstattungsregelungen richten sich nach den Bedingungen der jeweiligen Schule.

§ 8 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchführbar sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck am nächsten kommt.

§ 9 Ranking & bezahlte Platzierungen (P2B-Verordnung)

Die Standard-Sortierung des Katalogs („Relevanz“) gewichtet im Wesentlichen: (1) die Anzahl der Buchungsanfragen der letzten 30 Tage, (2) den Verifizierungs-Status der Schule und (3) die Aktualität des Kursangebots. Schulen können gegen Entgelt zusätzliche Platzierungen oberhalb der organischen Ergebnisse buchen (Werbeplätze mit Traffic-Rotation zwischen allen Käufern eines Platzes). Bezahlte Platzierungen sind für Nutzer deutlich mit „Anzeige“ gekennzeichnet und verändern die organische Reihenfolge nicht. Preise und Konditionen: siehe „Für Schulen“ bzw. auf Anfrage.